31 Der Weg zu Dir selbst

Der Weg in die Irre

Dein Leben lang hörst Du bereits, dass Du nur den Mut aufbringen musst, nach Deinen Träumen zu greifen, um Deinen Weg zu gehen. Dann wirst Du alles erreichen! Der Weg zu Dir selbst braucht Unterordnung und Ausdauer sagten sie.

Wie gut hat das funktioniert?

Was Dir nie jemand erklären wollte, ist wie Du den Weg findest. Die Gesellschaft geht nicht davon aus, dass Du es wagst die vorgeschriebenen Pfade zu verlassen.

Was aber, wenn Dein Lebensweg von Dir fordert den vorgesetzten Rahmen zu verlassen?
Wie findest Du dann Deinen Weg, wenn es keine vorgetrampelten Pfade gibt?

Was sie Dich nicht lehren ist die Demut, durch die Du diesen Pfad zu erkennen lernst. Den Mut benötigen wir um unseren Weg zu gehen, aber die Demut lässt uns diesen Weg erst erkennen. Wenn wir uns außerhalb der Wege des Systems bewegen, dann benötigen wir die volle Kraft unserer Seele, die uns als einzige den Weg leuchten kann.

In der Stille, im Sitzen und der urteilslosen Wahrnehmung dessen was ist, stellt sich die Dankbarkeit, Leichtigkeit und Freude für den Moment ein. Deine alltägliche Unruhe ist das Zeichen eines aufgeblähten Egos, das nicht stillstehen kann, weil es dann der Illusion seiner eingebildeten Wichtigkeit ins Auge sehen müsste.

Still stehen heißt, sich für die Freude zu entscheiden. Es ist Deine Entscheidung, worauf Du Deine Aufmerksamkeit lenkst. Du musst Deinen Verstand beruhigen und ihn in Bescheidenheit der Stille Deiner Seele übergeben. Man muss nicht zu allem eine Meinung haben. Besser wäre es, überhaupt keine zu haben.

Wenn Du den Ablenkungen des Lebens folgst, dann verlierst Du das Gefühl für Dich selbst. Dinge die mit Dir nichts zu tun haben, Nachrichten und Fernsehen, Youtube, Social Media, der Lärm um Dich herum beraubt Dich Deiner Aufmerksamkeit für Dich selbst! Du fällst immer wieder darauf herein, weil Du die Unruhe in Dir vermeidest. Der Weg zu Dir selbst führt durch die Unruhe hindurch, die Dir in der Stille der meditativen Einkehr begegnet.

Der Weg zur Einsicht

Meditation ist gelebte Demut gegenüber der Welt, denn in der Meditation lernst Du die Welt so anzunehmen, wie sie ist. So stellst Du Dein Ego unter die Welt und machst in Dir Platz für die Öffnung Deines Herzens. Nur Dein Herz reicht bis zur Intelligenz des göttlichen Anteils in Dir, daher kennt es auch den richtigen Weg für Dich, denn seine Intelligenz ist nicht an das begrenzte Wissen Deines Verstandes gebunden.

Die Disziplin Dich zur Meditation hinzusetzen und nur zu spüren, ist eine Lehre in Demut. Du wirst feststellen, dass alle Lösungen für Deine Probleme, die Du so krampfhaft mit Deinem Verstand gesucht hast, Dir in der Mediation geschenkt werden. Sobald Du dein Herz in Demut öffnest, machst Du ein Fenster zur göttlichen Quelle aller Kreativität auf. Du wirst Dich leichter und leichter fühlen, je mehr Du Dich öffnest. Du erreichst einen inneren Zustand der näher am Himmel ist und Du wirst seine Kraft zu spüren beginnen.

Um die Wünsche Deines Herzens zu erfüllen, musst Du es auf die gleiche positive und energievolle Schwingung erheben, in denen sich diese Dinge befinden. Der Weg Deines Herzens besitzt ein hohes Niveau, denn er ist das Ziel Deiner persönlichen spirituellen Evolution in diesem Leben.

Geduld ist ein Ausdruck der Demut und durch sie wächst der Glaube und das Vertrauen in die Welt und Dich selbst. Sie bilden Deine innere Stärke und schenken Einsicht und Kreativität. Wenn Du Dein Herz öffnest und die Welt annimmst, dann wirst Du dem Göttlichen gleich und erhälst seinen Schutz und Unterweisung.

Der Unruhe des reinen Verstandes zu folgen und alle Widersprüche des Lebens aus dem Verstand allein heraus lösen zu wollen, wird Dich nicht auf Deinen Weg bringen!

Du sagst damit der Welt, dass Du ihr nicht vertraust, dass Du klüger bist und über ihr stehst, auf sie nicht angewiesen bist. Damit trennst Du Dich als Ego von der Quelle aller Lebenskraft und wahren Intelligenz. Übrig bleibt die biologische Rechenmaschine, welche die Welt unterwerfen möchte, weil sie in Wahrheit aus Angst vor ihr erzittert. Gleichzeitig erzeugst Du so den Druck, es ganz alleine schaffen zu müssen.

Und dann verurteilst Du die Welt, weil sie sich Deinen Plänen nicht anpassen möchte?

Dann fragst Du dich, warum es andere schaffen und Du selbst nicht?

Deine Ignoranz lernst Du nur zu überwinden, wenn Du für sie um Vergebung bittest. Knie nieder und bete. Lerne Dich frei zu machen von dem kontrollierenden Aktionismus und der Überheblichkeit deines Verstandes. Bitte um Vergebung und Einsicht! Klage nicht, sprich nicht negativ und nur mit Vorsicht über andere. Faste und lerne zu verzichten, so dass Du die übergroße Luftblase Deines Egos nicht weiter durch Konsum befriedigen musst. Genügsamkeit macht Dich leicht und frei.

Der Weg zu Dir selbst

Bete zur großen Göttin der Natur, zum Gott des Universums und den Engeln und guten Geistern, aber erkenne die Bedeutungslosigkeit Deines Egos im Angesicht der Existenz. Das wird Dich befreien! Bitte um Schutz für die Tiere und alle Lebewesen und lerne allen und allem zu vergeben, damit Du wieder zur Unschuld Deines inneren Kindes zurück findest.

Übe Dich in Dankbarkeit für die Erfahrung des Lebens und in der Akzeptanz für das Böse, das du in der Welt zu erkennen glaubst. Beende jedes Urteil über die Welt, die Menschen und Dich selbst und akzeptiere Deine Unwissenheit. Dein menschlicher Verstand wird das Wesen der Welt ohnehin niemals begreifen und alles was Dir bleibt, um Deinen Weg in ihr zu finden, ist die Intelligenz Deines Herzens.

Der größte Lehrer ist die berauschende Harmonie der Natur, die Stille und Bewegungslosigkeit ihres unsterblichen Herzens, das Deines mit mehr Kraft zu füllen weiß, als dieses jemals aufnehmen könnte. Setz Dich hin, schweig, hör zu und ihre Weisheit wird Dich nicht im Stich lassen.

In der Stille und Bescheidenheit entwickelt sich Dein Sinn für die Schönheit, das Wahrhaftige und Echte, Dein Weg zu Dir selbst. In ihm begegnest Du Deiner Evolution und dem Entfalten der Schönheit in Dir.

Lerne für kleinste Kleinigkeiten dankbar zu sein, wie einem lustigen Geräusch das Dich zum Lachen bringt. Verbeuge Dich vor einem Baum, der Dir Schatten für die Rast gibt. Lass einen schönen Stein als Geschenk zurück, wo Du Beeren oder eine Blume pflückst. Übe Dich im Respekt vor allen Dingen und höre auf Dich so ernst zu nehmen.

Das Leben hält sich nicht an Deine Pläne und Vorstellungen, es kommt fast immer anders. Deine Aufgabe hier ist ihm zu folgen und Dich ihm zu öffnen, damit Du seine Lektionen annehmen und ihre Segnungen empfangen kannst. Je mehr Du das zu verstehen lernst, desto mehr Vertrauen in Dich selbst und die Welt wirst Du entwickeln. Dann entsteht auch die Leichtigkeit und Freude, die Du suchst wie von selbst und Deine Intuition wird Dich wieder auf den richtigen Pfad führen.

Die Welt hat einen besonderen Platz für Dich. Doch Dein Weg ist nicht was Du denkst, sondern was Du fühlst, sowie Dein Ego schweigt. Deine Seele besitzt einen Weg für ihre Evolution.

Dein Leben wird voller Sinn, Liebe und Zauber sein, wenn Du lernst es zu ehren. Am Ende ist Nichts in dieser Welt ist von Bedeutung außer der Liebe selbst.

 

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