39 Das Geheimnis der Zeit

Was ist Zeit?

Erinnerst Du Dich daran, wie spannend die Welt als Kind war? Wie sie sich angefühlt hat in ihren magischen Momenten?

Wie schnell scheinen dagegen unsere Jahre als Erwachsene vorüberzuziehen. Woran liegt es, dass das Leben in unserer Kindheit so viel mehr Bedeutung zu tragen schien?

Kinder nehmen die Welt öfter durch einen Bewusstseinszustand war, der keiner Routine entspringt, weshalb sie die vergangene Zeit schlechter messen können. Ihre Verwicklung mit der Welt ist noch nicht so umfassend.

Dadurch spüren sie ihre Intuition besser und ihre Wahrnehmung ist noch offen für das Übersinnliche. Die Erfahrung des Älterwerdens, dass die Zeit rennt, entsteht aus der Tatsache, dass alte Menschen zu sehr in die Welt verwickelt sind.

Im Laufe des Erwachsenwerdens entwickeln wir Ziele, Gewohnheiten und Glaubenssätze die uns schützen sollen. Am Ende kosten sie uns jedoch unsere Lebenszeit.

Einstein war der Meinung, dass Zeit relativ ist. Sie besitze keine eigene Dimension, sondern sei von der Position des Beobachters im Raum abhängig.

Quasi wie der Unterschied zwischen oben und unten.

Die Position im Raum bestimmt, aus welchem Blickwinkel ich einen Prozess im Universum beobachte. Aus dem einen vollzieht er sich langsamer und aus einem anderen schneller.

Eine objektive Zeit gibt es nicht, ausschließlich räumliche Prozesse. Die gemessene Zeit ist nur der Takt, in dem ein Prozess geschieht. Das Ticken der Uhr ist ein Prozess, der sich an verschiedenen Orten des Universums unterschiedlich schnell vollzieht.

Bewiesen wurde Einsteins Theorie mit Hilfe von Atomuhren, die im Flugzeug um die Welt geschickt wurden.

Subjektive Zeit und Synchronizität

Die tatsächliche Erfahrung von Zeit kann nicht gemessen werden. Die von mir erlebte, subjektive Zeit und die gemessene Zeit im Außen sind unterschiedlicher Natur.

Gemessene Zeit ist ein Maß zur Verständigung über den aktuellen Stand eines Prozesses im Vergleich zu einem anderen und vom Menschen festgelegt wie der Meter, der Liter oder Kleidergrößen.

Subjektive Zeit ist eine Erfahrung des Bewusstseins und findet nicht in der materiellen Welt statt. Es gibt jedoch ein Phänomen, das beide Erfahrungen von Zeit miteinander verbindet. Wir nennen dieses Phänomen Synchronizität.

Seltsame Zufälle und Zeichen, auch als Synchronizität bekannt, sind Signale dafür, dass wir uns aktuell stark mit den Absichten unserer Seele verbunden haben.

Wenn wir aus dem Verstand leben oder von Emotionen regiert werden, befinden wir uns im Widerspruch mit unserer eigenen Wahrheit. Die Welt reagiert darauf und konfrontiert uns mit einem Spiegelbild unserer Ablehnung.

Üben wir uns aber in Urteilslosigkeit und Gleichmut, dann beginnt unsere Seele aufzuleuchten und die Welt offenbart ein Spiegelbild unserer Akzeptanz.

Seltsame Zufälle, wiederkehrende Zahlenmuster und unerwartete Ereignisse häufen sich, während der Prozess unserer Verwirklichung sich vollzieht.

Es ist jedoch nicht das Universum das da mit uns spricht, sondern wir selbst, da wir „synchron“ mit unseren seelischen Motiven sind. Dadurch erhöht sich die Fähigkeit Einfluss auf die Materialisierung der Welt zu nehmen.

Wenn wir eins sind mit uns selbst und nicht widersprüchlich, dann entwickeln wir eine höhere Wirkung. So wie Frequenzen, die sich nicht gegenseitig überlagern, sondern sich durch ihre Deckung verstärken.

Die Erschaffung der Welt

Natürlich bewegen nicht nur unsere eigenen Emotionen und Gedanken die Welt. Unser Körper besitzt selbst ein Zellenbewusstsein, genauso wie der Rest der Welt um uns herum keine seelenlose Existenz ist.

Wir bewegen uns durch ein Netz unendlich vieler in einander verwobener Felder, die sich gegenseitig beeinflussen und so wird auch die Erschaffung der Welt als Gemeinschaftsprojekt betrieben.

Beruhigen wir den Verstand und halten wir unsere Emotionen aus dem Spiel, dann verlangsamt sich auch die Zeit!

Über die Welt intellektuell oder emotional zu urteilen gleicht der Absicht, ihr eine künstliche Bewegung hinzuzufügen. Emotionen und Urteile sind energetische Kräfte, welche die Welt in Form zu pressen versuchen.

Es kostet uns relativ viel Energie, bringt wenig und wir verlieren unsere objektive Wahrnehmung. Subjektive Zeit beschreibt den energetischen Prozess, mit dem wir unsere Energie in die Welt bringen.

Nehmen wir uns innerlich heraus, dann schreitet die Welt zwar weiterhin fort, doch unsere innere Wahrnehmung wird sich verlangsamen.

Wir erhalten Zeit.

Zeit zur objektiven Wahrnehmung und Reaktion. Energie, die wir jetzt investieren, wird auch nicht mehr mit innerem Widerspruch beladen.

Wollen wir der Welt entkommen und uns die Möglichkeit geben hinter den Vorhang zu schauen, dann müssen wir lernen, die Zeit anzuhalten und innerlich still zu stehen.

Zeitlosigkeit

Je weniger wir uns in die Welt verwickeln lassen, desto geringer wird der eiserne Griff der Materie auf unsere Existenz. Sie kann sich ohne die Zwanghaftigkeit und Widersprüche unseres Egos viel dynamischer unseren Bedürfnissen anpassen.

So erfahren wir unsere höhere Wahrnehmung und Intuition, die uns Möglichkeiten eröffnen, die wir zuvor nicht hätten erkennen können.

Um einen Zustand der Zeitlosigkeit möglichst schnell zu erreichen, gehst Du am besten in die Natur. An einem ruhigen und ursprünglichen Ort wirst Du am schnellsten Deinen Geist beruhigen können.

Die seelischen Felder von Pflanzen und anderen natürlichen Wesen können uns helfen, sobald wir beginnen zuzuhören. Sei also ganz still und nimm wahr, was sich Dir präsentieren möchte.

Stell Dich zwischen die Bäume, schau in den Himmel und lass die gute Luft in Dich strömen. Lass alles abgleiten und versuche Deine Verbindung mit der Natur zu spüren.

Nach einiger Zeit und vielleicht etwas Übung, wirst Du beginnen, die Gefühle Deiner Seele wahrzunehmen. Deine wahre Identität findest Du in dem ruhigen, zeitlosen und märchenhaften Gefühl, das Dir aus Kindertagen bekannt ist.

In ihm findest Du Deine Kraft, Deine wahren Wünsche und Bedürfnisse. Merke Dir dieses Gefühl gut und versuche es immer wieder neu zu finden. Es besitzt alle Antworten und Ressourcen, die Du brauchst.

Erinnere Dich an die Zeitlosigkeit einer Welt ohne Druck oder Ziele.

Die Zeit arbeitet für uns, solange wir ihr nicht unseren Stempel aufdrücken wollen und der Welt mit Sanftmut begegnen.

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