Mangel an Respekt 

Respekt

Respekt?

Einführung

Herzlich Willkommen auf Deiner Ergebnisseite! Gleich erfährst Du mehr zu Deinem verborgenen Schatten. Eine kurze Erklärung: Jeder persönliche Schatten befindet sich in einem Spannungsfeld aus positiven Eigenschaften und deren Schattenaspekten. Ein Schatten entsteht, weil die positive Eigenschaft unterdrückt wird, wenn ein Mensch Angst davor besitzt, sich authentisch zu zeigen und damit verletzbar zu machen.

Ein Schatten ist aber nichts Schlechtes, denn er repräsentiert oft die Stärke einer Eigenschaft oder die einer anderen. Seine Aufgabe ist es Dich zu beschützen und Dir zu helfen, Deine Ziele zu erreichen! Jeder Schatten ist im Grunde eine positive Eigenschaft, die wegen einer schlechten Erfahrung in der Kindheit oder Jugend in einen Widerspruch mit wichtigen Bedürfnissen geraten ist. Deshalb hat sich die Psyche entschieden, diese positive Eigenschaft entweder zu unterdrücken oder gegen jeden Widerstand auszuleben! Sie befindet sich also nicht mehr in einem harmonischen Zustand.

"Maria wuchs bei ihrer überforderten alleinerziehenden Mutter auf. An manchen Tagen ging es den beiden gut und sie fühlte sich ihrer Mutter nah. An anderen Tagen jedoch ließ ihre Mutter ihren Schmerz und ihre Wut an Maria aus. Sie demütigte sie oft und als sie noch kleiner war, schlug sie manchmal sogar zu. Als Maria älter wurde, entfernte sie sich immer mehr von ihrer Mutter. Nach einigen schmerzhaften Erfahrungen mit den falschen Männern kam sie schließlich zu dem Schluss, dass Nähe Gefahr bedeutet und schwor sich nie wieder abhängig zu sein und mit allen Mitteln für sich zu kämpfen!"

Die Stärke Deines Schattens:

Du bist eine Kämpfernatur und ein wahrer Überlebenskünstler! Du kannst gut für Dich selbst sorgen und erlaubst Dir keine Schwäche, weil Du weißt, was Du willst. Du kannst auch gut mit Menschen, außer sie kommen Dir zu nahe und die Einsamkeit beginnt an Dir zu nagen.

Die Schwäche Deines Schattens:

Du hältst Menschen so weit von Dir fern, dass sie Deine Wunden nicht einmal erahnen können. Und um diesen Eindruck zu erwecken, schaust Du auf Menschen herab, die ihre Schwächen nicht verbergen. Du hast Angst, dass sie Dich in ihrem Leid an Deines erinnern!

Deine Schatten-Position

Hier findest Du ein Schaubild mit allen positiven Eigenschaften und ihren Verbindungen zueinander. Außerdem siehst Du in Dunkelrot die positive Eigenschaft, zu der Deine Psyche ein gespaltenes Verhältnis besitzt. In Rosa ist die Nebenposition gekennzeichnet, die einen starken Einfluss auf Deinen Schatten besitzt. Deinem Schatten gegenüber steht, eingerahmt in Rot, eine Eigenschaft, welche Deinen Schatten ausgleichen und harmonisieren kann.

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Selbstlosigkeit

Wie kann man sein Selbst überhaupt los sein? Es bedeutet, dass wir unser Ego aufgeben, um die Welt - und damit unser Selbst - so anzunehmen wie sie ist. Selbstlosigkeit ist Identität ohne Ego. Sie hilft uns Widersprüche in der Freiheit und Liebe aufzuheben und sie ins Leben zu holen. Unser Widerstand gegenüber der Welt schmilzt dahin, sobald wir sie als einen Teil von uns selbst erleben.

  1. 1
    Das Gegenüber wie das eigene Selbst anzunehmen öffnet die Wahrnehmung für die größeren Zusammenhänge.
  2. 2
    Mitgefühl entsteht durch die Ausweitung des Selbst auf die Welt. Im Bewusstsein entsteht eine Realität ohne Trennungen.
  3. 3
    Durch die Wahrnehmung der Welt ohne eine Illusion der Trennung, erfahren wir intuitives Wissen aus unserer Verbindung.

Die beiden Schatten der Selbstlosigkeit

Die Gegenüberstellung beider Schatten soll Dir die Extreme der Spaltung aufzeigen, die entstehen, wenn die eigentlich positive Eigenschaft teilweise abgelehnt wird und sie sich dadurch im Widerspruch mit sich selbst befindet. Kennst Du Menschen, die den ergänzenden Schatten besitzen? Was denkst Du über sie?

Mangel an Selbstachtung

  • Sucht nach Verschmelzung und Symbiose
  • Verwechslung von Mitleid und Mitgefühl
  • Schamgefühl für die eigenen Bedürfnisse
  • Identitätsverlust und soziale Unsicherheit

Mangel an Respekt

  • Trennung und Distanz durch Abgrenzung
  • Angst vor und Verachtung von Schwäche
  • Schamlosigkeit durch Selbstgerechtigkeit
  • Aufgeblasenes Selbstbild und Arroganz

Warum beide zusammen gehören:

Die beiden Schatten einer Eigenschaft entstehen dann, wenn wir über eine Eigenschaft urteilen und bestimmte Aspekte und Ausdrucksformen dieser Eigenschaft als gut und andere als schlecht verurteilen. Deshalb tragen wir auch beide in uns, selbst wenn wir die andere Seite verleugnen. Es kann daher sein, dass Du Dich viel mehr mit dem anderen Schatten identifizieren magst. Die Wahrheit ist aber, dass wir immer von beiden Schatten motiviert und demotiviert werden, nur sind wir uns dessen nicht bewusst. Versuche Dich zu erinnern, ob Du nicht hin und wieder in das gegenüberliegende Extrem fallen kannst, ganz besonders, wenn Dich etwas triggert und emotional sehr mitnimmt?

Deine Nebenposition: Demut

Die Nebenposition besitzt einen starken Einfluss auf die Ausrichtung Deines Schattens, also welcher Schattenaspekt einer Eigenschaft bei Dir überwiegt. Er zeigt außerdem einen weiteren unbewussten Schatten an, der Dich bei der Ursachenfindung unterstützten kann. Vielleicht verstehst Du durch ihn besser, wo Dein Schatten ursprünglich entstanden ist?

Was bedeutet Demut?

Sie ist das Spiegelbild des Mutes, denn ohne Demut ist Mut nur Überheblichkeit und ohne Mut wird Demut zur Heuchelei. Sie verbindet uns mit dem Fluss des Lebens, den wir nur wahrnehmen, wenn wir uns dem Leben öffnen. Demut ist die Akzeptanz für das Hier und Jetzt, sowie die Ausdauer und Geduld, die wir aufbringen müssen, um dem Leben eine Chance zu geben. Ohne Demut führen wir einen Kampf gegen die Realität, den wir unweigerlich verlieren werden.

Zusammenhang:
Dein Schatten deutet an, dass es Dir an Demut mangelt. Das kann passieren, wenn wir als Kind die Erfahrung machen mussten, dass wir nicht gehört und unsere Bedürfnisse ignoriert werden. Dann denken wir vielleicht, dass uns niemals etwas geschenkt wird und wir gegen das Leben ankämpfen müssen. Die Demut hilft uns Vertrauen zu lernen und anderen ihren Platz einzuräumen. Die Demut kennt unseren Platz in der Welt. Dieser wird uns vom Leben geschenkt und muss nicht verteidigt werden. Wir tragen ihn in uns.

Der Ausgleich: Unabhängigkeit

Die ausgleichende Eigenschaft steht der Eigenschaft Deines Schattens im Schaubild gegenüber. Das ist natürlich kein Zufall! Sie zeigt Dir etwas auf, das Du nutzen kannst, um Deinem Schatten zu begegnen und die Angst hinter dem Schatten ans Licht zu bringen!

Was bedeutet Unabhängigkeit?

Jede materielle Unabhängigkeit ist eine Illusion. Wir brauchen einander für ein Leben, das sich zu leben lohnt. Daher ist Unabhängigkeit vor allem ein seelischer Zustand. Sie bedeutet, dass wir aus unserer eigenen Kraft und inneren Weisheit heraus zu leben fähig sind, aber nicht, dass wir auf andere verzichten können oder sie für unsere Zwecke benutzen und uns über sie stellen.

Zusammenhang:
Dein Schatten deutet an, dass Du Dich von anderen Menschen distanzierst, weil Dich die natürliche Abhängigkeit von ihnen ängstigt. Wenn Dir Deine eigene Schwäche Angst macht, dann bedeutet Unabhängigkeit zu Dir selbst und Deiner Schwäche zu stehen. Andere werden Dich dafür nicht angreifen, solange Du sie nicht bedrohst, ehrlich bist und im Gegenzug sie annimmst, wie sie sind. Es wird Dich Mut kosten, auf sie zuzugehen!

Was Du jetzt für Dich tun kannst

1.

Praktisch

Egal wer Du bist und wonach Du suchst, es wird Dir helfen, Dich gelegentlich an einen stillen Ort zurückzuziehen, an dem Du in Ruhe meditieren und mit Dir selbst sprechen kannst. Es ist wichtig, dass wir uns die Zeit nehmen, uns selbst zuzuhören!

2.

Theoretisch

Viele Autoren, Psychologen und Philosophen haben Bücher zur Selbsterkenntnis geschrieben. Aber am wichtigsten ist, dass Du Dir selbst Gedanken machst, um herauszufinden, weshalb Du so fühlst, wie Du es tust und das ohne Dich dafür zu verurteilen.

3.

Spezifisch

Wenn wir andere missachten, dann geben wir ihnen den Grund dafür uns nicht zu mögen. Wenn wir unser Mitgefühl schenken, stellen wir vielleicht fest, dass sie uns mögen und wir alles, was wir brauchen, von anderen erhalten. Wenn wir Nähe zulassen können.


Wenn Du Schwierigkeiten besitzt, dieses Ergebnis einzuordnen, dann kannst Du den Test natürlich wiederholen. Vielleicht wird dann ein anderer, aber verwandter Schatten angezeigt?

Interessiert Dich, wie das Ergebnis genau zu Stande kommt und worauf der Test aufbaut? Dann empfehle ich Dir mein Buch "Der erste Schritt: Wege zur Selbsterkenntnis"! Hier findest Du eine Gratis-Leseprobe:

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